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Veranstaltungen

20.11.2017

Der neue Vorstand von För Land en Lüj

 

 

 

 

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RÜCKBLICK 2017

07.10.2017

Luthers Deutsch - Unser Deutsch - Gochs Platt

Luthers Thesen auf Gochs Platt

mit Gerd Ullenboom und Dr. Georg Cornelissen

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0710.2017
„Martin am Niederrhein - Ein Name und seine Spuren“

Dorfscheune, Kranenburg-Zyfflich

mit Dr. Georg Cornelissen

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15.10.2017

För Land en Lüj in Kalkar

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22.10.2017

För Land en Lüj in Geldern-Pont

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Vereinsgeschichte

(Quelle: Josef Jörissen, Chronik des Kreisverbandes Kleve für Heimatpflege e.V., Kleve 2014)

 

Förderverein "För Land en Lüj"

Im Februar 1994 wurde ein Buch gedruckt, das nach einer Idee von Hans Pickers und Hein Driessen entstanden war. Der Titel des 118 Seiten umfassenden Buches lautete „Impressionen einer Landschaft am Niederrhein – Kreis Kleve“. Darin schrieb der scheidende Landrat des Kreises Kleve, Hans Pickers, folgendes: „Sie halten ein Buch in ihren Händen, über dessen Zustandekommen ich mich als Landrat besonders freue. Als Bürger des Kreises Kleve, der seine Heimat sehr intensiv erlebt hat, war es mir ein großes Anliegen, ein wenig von dem, was diese Region – das weite Land am breiten Strom – so liebens- und lebenswert macht, in Wort und Bild festzuhalten.

Das Deckblatt des 1994 erschienen Buches „Impressionen einer Landschaft am Niederrhein – Kreis Kleve“

 

Wenn der Künstler und der Landrat gemeinsam bei der Herausgabe eines Buches zusammenwirken,so ist das an sich schon etwas Ungewöhnliches. Erst recht bemerkenswert wird diese Symbiose jedoch, wenn man weiß, dass dies ohne jeden Gedanken an Profit geschieht: Auf der einen Seite stehen großzügige Sponsoren, die die Herstellung des Buches überhaupt erst ermöglicht haben, auf der anderen Seite stehen Verkaufserlöse, die in ihrer Gesamtheit dem Zweck ‚Förderung niederrheinischer Literatur und Mundart im Kreis Kleve’ zu geführt werden.

Als Brücke zwischen dem einen und dem anderen steht dieses Buch, ein Buch der ‚leisen Töne’. Nicht die typischen, oftmals aus Prospekten bekannten Ansichten und Beschreibungen, sondern vor allem originelle, liebenswürdig atmosphärische Darstellungen sollen diese Region charakterisieren, deren Bedeutung als traditioneller Kulturraum nicht ohne Grund in jüngster Zeit immer stärker erkannt wird. Mir hat es stets am Herzen gelegen, den Kreis Kleve mit seinen Menschen, seinen Städten und Gemeinden als Gesamtheit zu begreifen. Auch dies fortzuführen ist eine Aufgabe dieses Buches.“

 
Mundartfreunde treffen sich 1994 in Uedem

Im März 1994 lud der Landrat Mundartfreunde nach Uedem ein, um mit ihnen über die Zukunft der Dialekte im Kreis Kleve zu sprechen. Die Einladung trug im Kopf des Briefbogens das Wappen des Kreises mit dem klevischen Karfunkelschild und dem geldrischen Löwen und war hochoffiziell vom Landrat unterschrieben. Aber formuliert war sie nicht im Behördendeutsch, sondern in deftigen niederrheinischen Platt, das – wen wundert das bei Hans Pickers – einen unverkennbaren Emmericher Einschlag hatte. Und so fanden sich im UedemerHotel „Bremerhafen“ auch ausschließlich Männer und Frauen ein, die sich der heimischen Mundart verbunden fühlten. Ihnen trugen Landrat Hans Pickers und Volkskundler Egon Schönberner ihre Vorstellungen über die Zukunft der Sprache vor, die einst in den Familien von Generation zu Generation weitergegeben wurde, die nun aber in Gefahr geriet, zur Fremdsprache zu werden. Sowohl Pickers wie Schönberner legten deshalb in ihren Vorträgen Wert auf die Einbeziehung der Jugend in die Bemühungen um die Erhaltung der Mundart.

Landrat Pickers gestand, dass er sich in seiner 19-jährigen Dienstzeit immer dann besonders wohl gefühlt habe, wenn er in einem Kreis von Menschen gewesen sei, die sich bewusst als Niederrheiner gefühlt hätten. Deshalb sei er auch selber denen dankbar, die diesen Zusammenhalt in irgendeiner Form, auch durch Pflege der Mundart, gefördert hätten. Hans Pickers kündige für den 15. April 1994 die Vorstellung seines Buches mit dem Titel „Impressionen einer Landschaft“ an, dessen Erlös in einen Fonds zur Förderung und Pflege der niederrheinischen Literatur und Mundart fließen sollte. Das mit 80 Illustrationen von Hein Driessen ausgestattete Werk habe das Ziel, Menschen im Kreis Kleve zusammenzuführen.

Foto: Hans Pickers und Hein Driessen bei der Vorstellung des Buches

 

Egon Schönberner referierte über die Entwicklung der Volkssprache in der jüngsten Vergangenheit und erinnerte daran, dass sich bereits 1935 eine Gruppe Mundartfreunde, unter ihnen Friedrich Gorissen, Karl Gahlings und Franz Matenaar, zusammengefunden hätte, um Brauchtum und Dialekt zu retten. Schönberner nannte verschiedene Podien, auf denen 1994 Mundart betrieben wurde, wie z.B. bei den Veranstaltungen der Karnevalisten, den Mundartmessen in den Kirchen oder den Vorlesewettbewerben bei Jung und Alt.

Hans Pickers, Ehrenmitglied des Kreisverbandes Kleve für Heimatpflege, hatte auch den Kreisverband gebeten, für den Verkauf seines Buches die Werbetrommel zu rühren. Statt des Buchhandelspreises von 25,90 DM erhielten die Ortsvereine das Buch, das in origineller Weise alle Städte und des Kreises Kleve beschrieb, zum Vorzugspreis von 22 DM.

Tesame fiere en lache hält jong! Das verstanden auch Niederrheiner, die die hiesige Mundart nicht sprechen konnten. Damit die Zahl der Platt-Prooter wieder größer würde, hatte sich Mitte 1996 im Kreis Kleve der Förderkreis „Vör Land en Lüj“ gegründet. Zum Ziel gesetzt hatte sich die Arbeitsgruppe nicht nur die Förderung der Mundart, sondern auch die der lokalen Geschichte.

Der Kreis um den Vorsitzenden Landrat Pickers bot erstmals allen Mundartfreunden einen großen Streifzug durch die plattdeutschen Dialekte im Kreis Kleve an, mit zwei Veranstaltungen, bei denen „över Land en Lüj gekäuert wöre soll“. Der erste Nachmittag startete am 29. September im Kevelaerer Konzert- und Bühnenhaus, der zweite am 13. Oktober im Reeser Bürgerhaus, jeweils um 17 Uhr. An beiden Tagen sollten heitere und besinnliche Vorträge, Sketche, Döntjes, Vertällekes, Gedichte und Geschichten erzählt und vorgetragen werden. Dabei sollte keine Sprachregion des Niederrheins ausgelassen werden. Auch die Pfälzer, die sich vor 250 Jahren am Niederrhein niedergelassen hatten, sollten zu Wort kommen. Die Moderation übernahm jeweils das Klever Mundart-Original Paul Dirmeier.

Dem Förderkreis war nämlich deutlich geworden, dass die aus dem Buchprojekt gewonnenen Gelder in absehbarer Zeit verbraucht sein würden, falls es nicht gelingen würde, für einen kontinuierlichen Nachschub zu sorgen. Auf diese Art und Weise wurden die eben beschriebenen Mundartnachmittage ins Leben gerufen, die von Beginn an von den Sparkassen im Kreis Kleve unterstützt wurden.

Außerdem verzichteten alle Akteure auf ein Honorar und stellten sich somit ehrenamtlich in den Dienst der guten Sache. Im Ergebnis verblieben alle Einnahmen aus den Veranstaltungen ungeschmälert beim Förderkreis, der dieses Geld jedoch nicht für
sich verbrauchte.

Ein Schwerpunkt der Aktivitäten von „Vör Land es Lüj“ lag nämlich in der Weitergabe von Finanzmitteln an andere gemeinnützige Vereine, um diese bei der Verwirklichung kultureller Projekte zu unterstützen. Dies geschah überwiegend in Form von Zuschüssen zu Publikationen, die der Erforschung und Darstellung der Geschichte oder der Mundartpflege dienten. Im Jahr 1997 wurden die beiden großen Mundartabende erneut in Kevelaer und erstmals in der Materborner Mehrzweckhalle durchgeführt.

 

Die Gründungsversammlung 1998

Der Förderkreis „Vör Land en Lüj“ wurde offiziell erst in der Gründungsversammlung am 19. Januar 1998 in der Heimatstube in Aldekerk aus der Taufe gehoben. Die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Geldern unter der Nr. 939 erfolgte am 15. April 1998. Vereinszweck ist die Erforschung und Darstellung der Geschichte sowie die Pflege der Mundart im Kreis Kleve. Gemäß der Satzung wurde der Vereinsname von „Vör Land en Lüj“ in „För Land en Lüj“ umgewandelt.

 

Foto: Die Gründungsversammlung von „För Land en Lüj“ am 19. Januar 1998 in der Heimatstube in Aldekerk

 

Der Vorstand des Förderkreises setzte sich wie folgt zusammen:
Vorsitzender: Hans Pickers
stellv. Vorsitzender: Heinz Bosch
Geschäftsführer: Rudolf Reynders
Schatzmeister: Gerd Koppers
Beisitzer: Theo Brauer, Paul Dirmeier, Rudolf Kersting, Karl-Heinz Tekath

Mit Schreiben vom 15. September 1998 beantragte auf Beschluss des Vorstandes der Geschäftsführer des Kreisverbandes Kleve für Heimatpflege, Josef Jörissen, die Mitgliedschaft im Förderkreis für Geschichte und Mundart im Kreis Kleve. Der Vorstand des Förderkreises hat am 16. Dezember 1998 dem Aufnahmeantrag des Kreisverbandes zugestimmt. Der Beitrag betrug jährlich 30 Euro.

Auf der Grundlage eines Vorstandsbeschlusses vom 23. März 2000 beantragte der Förderkreis „För Land en Lüj“ am 24. April 2000 die Mitgliedschaft im Kreisverband Kleve für Heimatpflege. Am 28. Juni 2000 wurde im Rahmen der Vorstands- und Beiratssitzung des Kreisverbandes zustimmend über den Aufnahmeantrag entschieden. Aufgrund der besonderen Ziele des Förderkreises wurde die Mitgliedschaft beitragsfrei gewährt.

Während der Mitgliederversammlung des Fördervereins am 13. März 2003 standen turnusmäßig Vorstandswahlen an. Der zweite Vorsitzende Heinz Bosch kandidierte für eine Wiederwahl nicht mehr. Seine Position übernahm Karl-Heinz Tekath, als Beisitzer wurde Hans-Gerd Kersten in den Vorstand aufgenommen.

In 2003 wurde der Förderkreis „För Land en Lüj“ 10 Jahre alt, wenn man die Zeit von 1994 bis 1998 als Arbeitsgruppe hinzurechnete. Der Förderkreis hatte in diesen zehn Jahren 28.000 Euro bereitgestellt, um kreisweit mehr als 40 Kultur- und Mundartprojekt finanziell unterstützen zu können.

Dabei reichte das Spektrum von Elten bis Wankum und von Zyfflich bis Sevelen. Umfangreiche Standardwerke zur niederrheinischen Mundartliteratur wie das „Vogteier Wörterbuch“ oder der mehrbändige „Wortschatz des unteren Niederrheins“ von Egon Schönberner wurden ebenso gefördert wie gewichtige Publikationen des Emmericher Geschichtsvereins, des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend oder des Klevischen Heimatund Verkehrsvereins.

Zudem trat der Verein durch eigene Aktivitäten in Erscheinung. Hier wären zuerst die 16 Mundartveranstaltungen zu nennen, die seit 1996 an wechselnden Orten im Kreis Kleve durchgeführt wurden. Der Verein hatte darüber hinaus auch eigene Publikationen herausgegeben.

2003 befanden sich die Dokumentation „Kriegsgräberstätten im Kreis Kleve“ und die 2002 veröffentlichte CD „För Land en Lüj – Niederrheinische Mundart aus dem Kreis Kleve“ mit hörenswerten Live-Mitschnitten von den Mundartnachmittagen des Vereins noch im Handel.

 

 

Foto: Karl-Heinz Tekath mit dem Plakat zu den Veranstaltungen in 2004 und mit der vom Förderverein erstellten Literatur

 

Vorsitzender und sein Stellvertreter gestorben

Auf der Mitgliederversammlung des Förderkreises am 22. März 2006 standen neben den Geschäftsund Rechenschaftsberichten auch Vorstandswahlen auf der Agenda. Theo Brauer hatte als Altersvorsitzender die Sitzungsleitung übernommen. Er erinnerte an den Tod des bisherigen Vereinsvorsitzenden Hans Pickers sowie an den Tod des stellvertretenden Vorsitzenden Karl-Heinz Tekath.

Mit dem Ableben von Hans Pickers hatte „För Landen Lüj“ nicht nur seinen Vereinsvorsitzenden verloren; Hans Pickers war als Mitbegründer des Vereins und Vorsitzender seit der ersten Stunde so etwas wie eine Galionsfigur für den Verein. Entsprechend groß war die Lücke, die er hinterließ. Seine Nachfolge übernahm der Altbürgermeister der Stadt Goch, Willi Vaegs.

Vor dem Wahlgang zur Wahl des stellvertretenden Vorsitzenden erläuterte Theo Brauer die Überlegungen des Vereinsvorstandes zur Nachbesetzung dieser Funktion. Danach wurde vorgeschlagen, dieses Amt zunächst unbesetzt zu lassen, um zu gegebener Zeit eine entsprechende Entscheidung zu ermöglichen. Damit sollte insbesondere eine Chance ergriffen werden, dieses Amt durch ein Mitglied der jüngeren Generation wahrnehmen zu lassen. Der Vereinsvorstand wäre vorläufig auch ohne offizielle Nachbesetzung dieses Vorstandspostens voll handlungsfähig.

Rudolf Kersting gab darüber hinaus zu bedenken, dass es angesichts der kreisweiten Ausrichtung des Vereins zudem sinnvoll wäre, wenn der zukünftige stellvertretende Vorsitzende aus dem Raum Geldern käme.

Mit Hans Pickers und Karl-Heinz Tekath verlor auch der Kreisverband Kleve für Heimatpflege herausragende Mitstreiter. Ehrenmitglied Hans Pickers hatte seit Jahren die Funktion übernommen, die Mundartpflege im Kreisverband und seinen Ortsvereinen nach vorne zu bringen. Er betätigte sich als Kontaktperson zwischen dem Förderverein und dem Kreisverband Kleve für Heimatpflege. Karl-Heinz Tekath gehörte seit 1993 dem Beirat des Kreisverbandes an und leitete seit 1996 den Arbeitskreis „Regional- und Lokalgeschichte“. Beide hinterließen im Verband eine große Lücke.

Am 26. November 2008 fand die jährliche Mitgliederversammlung in Weeze statt. Neben den üblichen Regularien wurde Michael Cuypers zum 2. Vorsitzenden des Förderkreises „För Land en Lüj“ gewählt.

Von 1996 bis 1998 war der Beginn der sonntäglichen Mundartnachmittage des Förderkreises „För Land en Lüj“ auf 17 Uhr festgelegt, von 1999 bis 2009 fiel der Startschuss der alljährlichen zwei Mundartveranstaltungen bereits um 16 Uhr, und seit 2010 wurde der Beginn mit Rücksicht auf die vielen auch älteren Mundartfreunde auf 15 Uhr vorverlegt. 2010 fanden die beiden bunten Nachmittage in Geldern und Uedem statt.

Die folgende Liste zeigt die Veranstaltungsorte der Mundartnachmittage von „För Land en Lüj“ von 1996 bis 2013:

 1

1996

Kevelaer

 2

1996

Rees

 3

1997

Kevelaer

 4

1997

Materborn

 5

1998

Elten

 6

1998

Nieukerk

 7

1999

Uedem

 8

1999

Geldern

 9

2000

Sonsbeck

 10

2000

Haldern

 11

2001

Zyfflich

 12

2001

Wemb

 13

2002

Bedburg-Hau

 14

2002

Wankum

 15

2003

Goch

 16

2003

Bienen

 17

2004

Sevelen

 18

2004

Vrasselt

 19

2005

Keeken

 20

2005

Wemb

 21

2006

Grieth

 22

2006

Winnekendonk

 23

2007

Keppeln

 24

2007

Issum

 35

2008

Rees

 26

2008

Nieukerk

 27

2009

Kapellen

 28

2009

Goch

 29

2010

Geldern

 30

2010

Uedem

 31

2011

Nieukerk

 32

2011

Hüthum

 33

2012

Lüllingen

 34

2012

Bedburg-Hau

 35

2013

Herongen

 36

2013

Griethausen

 

“För Land en Lüj” heute

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 19. April 2012 in Weeze wurde folgender Vorstand einstimmig gewählt:

Vorsitzender: Willi Vaegs
2. Vorsitzender: Michael Cuypers
Geschäftsführer: Hans-Gerd Kersten
Schatzmeister: Gerd Koppers
Beisitzer: Peter Hendricks, Josef Jörissen

Nach 5-jähriger Vakanz konnte endgültig das Amt des Geschäftsführers mit Hans-Gerd Kersten, dem Vorsitzenden des Kreisverbandes Kleve für Heimatpflege, neu besetzt werden.

Im Jahr 2012 hatte der Förderkreis 22 Mitglieder, neben dem Kreisverband Kleve für Heimatpflege auch die beiden Ortsvereine Heimat- und Verschönerungsverein Kervenheim-Kervendonk und Klevischer Verein für Kultur und Geschichte.

Darüber hinaus wurden durch die Organisationen der beiden jährlichen Mundartabende des Förderkreises vielfältige Kontakte zu den Mundartgruppen in den verbandangehörigen Ortsvereinen geknüpft. Dazu gehörten beispielhaft die Mundartgruppen des Geschichtsvereins Bedburg-Hau, der Heimatfreunde Bienen-Grietherbusch-Grietherort, des Verschönerungsvereins Elten, des Heimatvereins Hüthum, des Kellener Heimat- und Kulturvereins Cellina, des Natur- und Heimatvereins Lüllingen und des Wankumer Heimatbundes.

Zur Umsetzung der ureigenen Ziele, die Erforschung und Darstellung der Geschichte sowie die Pflege der Mundart im Kreis Kleve zu unterstützen, hat der Vorstand des Förderkreises in seinen Sitzungen 2012 beschlossen, zusätzlich eine Förderung der Mundart bei Kindern und Jugendlichen im Kreis Kleve zu initiieren.

Gedacht wurde dabei z.B. an Vorlesewettbewerbe. Darüber hinaus sollte eine Art Bestandserfassung der in Sachen Mundart im Kreisgebiet Kleve tätigen Vereine und Gruppierungen erfolgen. Dabei stand im Vordergrund der Überlegungen, die enge Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Kleve für Heimatpflege zu nutzen.

Durch die Mitarbeit des Vorsitzenden des Kreisverbandes Hans-Gerd Kersten als Geschäftsführer des Fördervereins und des stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisverbandes Josef Jörissen als Beisitzer im Förderverein ist diese Kooperation bereits
vorprogrammiert.

Auf der anderen Seite würdigte der Vorstand des Fördervereins „För Land en Lüj“ das Engagement des Kreisverbandes Kleve für Heimatpflege sowohl für die Mitarbeit im Förderkreis als auch für die Umsetzung der Ziele der Heimatpflege durch einen Zuschuss zum Druck der Festschrift „Chronik des Kreisverbandes Kleve für Heimatpflege“, die im Herbst 2013 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.